Rundbriefe

Sommer 2017

P1020229 (2).JPGDer Sohn Gottes ist uns Weg geworden;

diesen Weg hat unser seliger Vater Franziskus,

der Christus wahrhaft liebte und ihm nachfolgte,

durch sein Wort und Beispiel uns gewiesen und gelehrt.

Liebe Mitschwestern und Mitbrüder!
Liebe Wohltäter und Freunde!
Liebe Angehörige nah und fern!

Diese Ikone von einer Freundin des Klosters gemalt und uns geschenkt, zeigt die hl. Klara von Assisi mit dem Regelbuch in der Linken und einer Lilie in der Rechten. Zudem hält sie gleichzeitig noch ihren Mantel hochgerafft. Ihre Füße sind in Bewegung. Klara ist unterwegs. Sie weiß und erfährt es tagtäglich: „Der Sohn Gottes ist uns Weg geworden,“ wie sie in ihrem Testament am Ende ihres irdischen Lebens schreibt. Sie bleibt zeitlebens innerlich eine Pilgerin, in dem Bemühen, auf diesem Weg zu bleiben.

Wie tief die hl. Klara von Assisi das Pilgerinnen-Dasein verstanden und gelebt hat, zeigt sich auch in ihrem Testament. Dort spricht sie von der Möglichkeit, San Damiano zu verlassen: diesen für sie so kostbaren Ort, an dem sie vor mehr als 40 Jahren mit wenigen Gefährtinnen begonnen hat und die Gemeinschaft wachsen gesehen hat, wo sie mit ihren Schwestern Zeugin der vielfältigen Wunder Gottes sein durfte! Und tatsächlich, nur wenige Jahre nach dem Tod der hl. Klara haben die Schwestern das Kloster innerhalb der Stadtmauern von Assisi bezogen und San Damiano wurde von den Brüdern übernommen, die es noch heute sehr liebevoll betreuen, so dass es heute mehr denn je Magnet für junge Leute und viele Gruppen ist.

Hier in Maria Enzersdorf blicken wir auf eine 53jährige Geschichte zurück, in der die Schwestern im Gebet und den unterschiedlichen Aufgaben alles gegeben haben und oft über ihre Kräfte hinausgegangen sind. Sie, liebe Wohltäter, Freunde und Verwandten haben in vielfältiger Weise unseren Dienst recht großzügig unterstützt. Dafür sagen wir Ihnen herzlichst Vergelt’s Gott.

„Der Sohn Gottes ist uns Weg geworden,“ und auf diesem Weg des hl. Evangeliums sind wir Klarissen in Maria Enzersdorf in besonderer Weise zu Pilgerinnen geworden: Nach einer sehr intensiven Zeit der Suche und der Unterscheidung haben wir einstimmig die Auflösung unseres Konvents beschlossen. Kurz nach dem Fest der hl. Klara (11. 8.) werden wir uns unseren Mitschwestern in Brixen in Südtirol anschließen, um uns gemeinsam mit ihnen verstärkt dem Gebetsdienst für Kirche und Welt zu widmen. Unsere polnische Mitschwester kehrt in ihre Heimat zurück.

In Brixen ist das älteste Klarissenkloster auf deutschsprachigem Boden, erstmals 1235 urkundlich als bestehendes Kloster erwähnt. Aktuell leben 14 Schwestern in Brixen. Einen kurzen Einblick in das Werden und Wachsen bietet Ihnen das beiliegende Faltblatt.

Selbstverständlich werden wir Sie auch in Brixen weiterhin in unser Gebet einschließen und Ihre Anliegen und Nöte vor den Herrn Jesus Christus im Tabernakel bringen. Sie dürfen uns gerne wie gewohnt Ihre Nöte und Sorgen mitteilen. Die Postanschrift finden Sie am Ende dieses Briefes sowie am Faltblatt.

Nun möchten wir Ihnen Einiges aus diesem bewegten Jahr 2017 berichten:

Wir müssen Ihnen mitteilen, dass unsere Sr. M. Antonia seit der Karwoche sehr schwach ist. Sie kann nicht mehr aufstehen, aber sie nimmt geistig ganz regen Anteil an Allem. Bitte schließen Sie Sr. M. Antonia auch in Ihr Gebet ein. Dafür ist sie besonders dankbar.

Im Februar erkrankte unsere Sr. M. Klara schwer und verbrachte mehr als 5 Wochen im Krankenhaus. Mitte Mai folgte schon die Knie-OP im Orth. Spital mit anschließender Remobilisierung im Franziskus-Spital. Dem Team der Ärzte und Pfleger gilt unser innigster Dank für die kompetente und liebevolle Betreuung.
Ende Jänner verbrachte Sr. M. Bernadette, unsere Föderationspräsidentin, eine Woche mit uns zur guten und intensiven Vorbereitung der alle drei Jahre stattzufindenden kanonischen Visitation. Am Ende dieser Woche der Gespräche und Austausche stimmten wir im Kapitel einstimmig für die Auflösung unseres Konventes, weil wir unseren Gründungsauftrag erfüllt haben und die personelle Situation schwierig geworden ist.

Vom 5.-10. März 2017 fand die kanonische Visitation statt. S. Em. Kardinal Christoph Schönborn OP beauftragte P. Willibald Hopfgartner OFM damit. Wir durften einen sehr einfühlsamen und kompetenten Mitbruder erleben. In dieser Woche der Visitation entschied sich jede von uns persönlich und frei, wohin sie gehen möchte: Sr. Salomea geht nach Polen. Wir übrigen fünf Schwestern (Sr. Helmtrude Klara, Sr. M. Veronika, Sr. M. Antonia, Sr. M. Klara, Sr. M. Margareta) haben uns für Brixen in Südtirol entschieden und dort auch die Aufnahme bekommen.

Die zweite Märzhälfte verbrachte Sr. Veronika schon in Brixen, um das Kloster kennenzulernen und an den Exerzitien teilzunehmen. Dabei durfte sie tief erfahren, ja die Entscheidung nach Brixen zu gehen liegt im Willen Gottes. Ihr lebendiges Erzählen rückt uns allen diesen so geschichtsträchtigen Konvent viel näher, und nach und nach erkennen wir, dass wir dort nicht nur „unterkommen“, sondern dass wir mit einem Auftrag vom Herrn hingehen. Das spürte auch Sr. Helmtrude Klara Ende April bei einer ersten Besprechung in Brixen. Zwei Schwestern, die Äbtissin Sr. Klara-Maria und Sr. Monika statteten uns Anfang Mai einen Gegenbesuch ab, um verschiedene anstehende Fragen zu besprechen.

In der ersten Maiwoche feierten unsere Mitbrüder ihr Provinzkapitel in Puchberg bei Wels. Da brauchten wir eine Aushilfe für die Gottesdienste. Spontan entschlossen wir uns, die für die letzte Novemberwoche geplanten Exerzitien vorzuverlegen. Innerhalb von drei Tagen war ein Referent gefunden, der sich sogar eigens auf diesen Kurs vorbereitete. Da muss der Heilige Geist Regie geführt haben, anders geht das nicht! Wir sagen P. Dariusz von den Minoriten in Wien ein überaus herzliches Vergelt’s Gott für die so einfühlsamen Exerzitien und die viele Zeit, die er sich für uns genommen hat.

Ein besonderes Fest war der Besuch der Schulschwestern von der Apostelgasse in Wien am 6. Juni 2017. Wir haben miteinander gebetet, zusammen zu Mittag gegessen und viel miteinander gesprochen.

Geographisch liegt uns das Klarissenkloster Brünn in Tschechien am nächsten. Schwesterlich sind diese Klarissen uns auch sehr nahe. Ende Juni erwarten wir die Schwestern und Brüder aus Brünn zu einem Besuch. Auch kommen während der Föderationstagung im Juli zwei Schwestern zum Helfen, damit Sr. Helmtrude Klara auch an der Tagung teilnehmen kann. – Herzliches Vergelt’s Gott für Alles!

Ein besonderer Dank gilt unseren Mitbrüdern für die tägliche Feier der hl. Messe mit uns; für die monatlichen Einkehrtage mit den tiefen und herausfordernden Vorträgen und weiterführenden Gesprächen und für die verschiedenen handwerklichen Hilfen.

Herzlich danken wir auch den Steyler Missionaren in St. Gabriel, den Zisterziensern in Heiligenkreuz und den vielen Schwesterngemeinschaften für alle Unterstützung in vielfältiger Weise. Gott vergelte es Euch reichlichst.

 

Einen schönen und erholsamen Sommer
wünschen Ihnen die Klarissen in Maria Enzersdorf
Sr. Helmtrude Klara OSC – Äbtissin

Ganz herzlich möchten wir Sie zum Klara-Fest einladen!
Wir feiern am Freitag, 11. August 2017
16.00 Uhr – Aussetzung – feierlich gestalteter Rosenkranz
17.00 Uhr Festgottesdienst
Agape für alle! Herzlich willkommen!

P. S.: Wenn Sie später von Brixen weiter den Rundbrief erhalten möchten, teilen Sie uns dies bitte mit.

Klarissenkloster St. Elisabeth
Runggadgasse 25
39042 BRIXEN
ITALIEN/SÜDTIROL

Weihnachten 2016

Das Wort ist Fleisch geworden und hat unter uns gewohnt! (Joh 1,14)

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Maria Enzersdorf, im Advent/Weihnachten 2016
Liebe Brüder und Schwestern!
Liebe Wohltäter, Freunde und Verwandte!
Ihnen allen wünschen wir einen besinnlichen und gesegneten Advent!
An Weihnachten erinnern wir uns immer wieder an die besondere Erfahrung, die der hl. Klara von Assisi zuteil geworden ist. Sie war krank, und während die anderen Schwestern die weihnachtliche Vigil feierten, blieb sie auf ihrem Lager zurück. Eine für sie schmerzliche Erfahrung von Einsamkeit und Verlassenheit. Klara sehnte sich am Gottesdienst teilzunehmen. In einer außerordentlichen Gnade Gottes konnte Klara die Liturgie der Brüder in der einige Kilometer entfernten Kirche San Francesco hören. Auch durfte sie die Krippe Jesu Christi schauen. Krankheit und Beschwerden gehören wie damals in San Damiano auch zu unserem Alltag. Wir versuchen gerade auch da Jesus zu entdecken, ihn selbst, der Kind wurde draußen in einem Stall, weil in der Herberge für ihn kein Platz war.
Das Besondere seit unserem letzten Rundbrief war der Besuch unseres Herrn Kardinals, Erzbischof Christoph Schönborn am 1. Oktober. Auf einer Heimfahrt kam er für eine kurze Begegnung zu uns. Er erzählte uns von der Hochschule in Trumau, von den neuen Ordensgemeinschaften, die sich in seiner bisherigen Amtszeit in der Erzdiözese Wien niedergelassen haben, aber auch von schmerzlichen Ereignissen. Wir versicherten ihm aufs Neue unser Mittragen im Gebet.
Das Hochfest unserer hl. Mutter Klara von Assisi feierte in diesem Jahr P. Andreas Holl ofm aus Enns als Hauptzelebrant mit uns. Bei der Predigt dieses ehemaligen Bolivien-Missionars spürte man deutlich, dass er dort immer auch Klarissen in seinen Pfarreien hatte. Der eine und andere der zahlreichen Priester, äußerte sich nachher über die Predigt, dass sie daraus viel für sich persönlich mitnehmen können.
In Zusammenarbeit mit einer Freundin unseres Klosters und den Klarissen in Rom arbeiteten wir mit an der Übersetzung und dem Druck von Schriften zur geistlichen Vertiefung und Weiterbildung: „Die Gelübde im Geist der hl. Klara“, „Aus Liebe zum Bräutigam des Himmels – Die Klausur“; „Gebet und Askese“ wird demnächst im B&B-Verlag erscheinen. Mit vielen Klarissen aus dem deutschsprachigen Raum arbeiten wir weiter am Projekt: „In diesen Spiegel schaue täglich … – Direktorium Spirituale im Geist der hl. Klara von Assisi“ – vier Hefte sind bereits erschienen. Weiters ist geplant eine Broschüre zum Gemeinschaftsleben ins Deutsche zu übersetzen, um sie unseren Mitschwestern zugänglich zu machen. Diese Arbeit ist zwar intensiv, aber auch für uns selbst ein großer Gewinn.
Sehr dankbar sind wir unseren Mitbrüdern Franziskanern hier vor Ort für ihren treuen seelsorglichen Dienst und für die monatlichen Einkehrtage. Ein großes Vergelt’s Gott sagen wir auch für alle handwerklichen Hilfen und nicht zuletzt für das geschwisterliche Teilen mit uns, v. a. der Trauben! Unsererseits begleiten wir die Brüder und das Jugend-Pastoral-Projekt „Zentrum La Verna“ im Gebet. Den Patres im Stift Heiligenkreuz danken wir besonders für die Aushilfen. Ebenso danken wir herzlich den Steyler Missionaren von St. Gabriel für alle geistliche Verbundenheit und Mitsorge.
Wir Klarissen sind seit gut einem Jahr auf Facebook vertreten. Für uns beschauliche Klausurschwestern ist das eine Form, Menschen mitten in ihrem Alltag zu „begegnen“. Zentral auf dieser Facebook-Seite (https://www.facebook.com/Enzersdorfer.Klarissen#) ist das Tagesevangelium mit einem kleinen Impuls, wobei uns oft die hl. Klara von Assisi zu einem Aspekt des Evangeliums führt. Seit kurzem verfügen wir über eine neue Homepage und laden Sie zum Besuch ein: https://klarissen.wordpress.com/
Ihnen, liebe Schwestern und Brüder, Freunde und Wohltäter danken wir sehr herzlich mit unserem Gebet in Ihren Anliegen und Nöten für all Ihr Wohlwollen und Ihre Unterstützungen materieller und finanzieller Art. Ganz besonders schließen wir Ihre Kranken in unser Gebet ein. Wir sind Ihnen sehr dankbar für alle erwiesene treue Freundschaft und Verbundenheit. Von vielen von Ihnen wurde nach einem Erlagschein gefragt. So haben wir uns entschlossen, einen beizulegen. Da alle Briefe gleichen Inhalt haben müssen, bitten wir um Verständnis.
Von Herzen wünschen wir Ihnen frohe und gesegnete Weihnachten! Möge die Geburt Christi in unsere Niedrigkeit Sie mit Frieden und Zuversicht erfüllen, auch im neuen Jahr 2017.

Ihre Klarissen in Maria Enzersdorf
Sr. Helmtrude Klara osc
– Äbtissin –

Bankverbindung: RRB Mödling E.Gen
IBAN: AT733225000004000709
BIC: RLNWATWWGTD
Klarissenkloster „Maria, Mutter der Kirche“
A – 2344 Maria Enzersdorf, Zipsgasse 4

Sommer 2016

Liebe Brüder und Schwestern!
Mit diesem Wort der hl. Klara grüßen wir Sie recht herzlich in diesem Sommer. Möge auch Ihnen Gottes Schutz an jedem Tag geschenkt werden, wie es die hl. Klara, die alles von Gott erwartet hat, ihr Leben lang erfahren durfte. Von neuem möchten wir Ihnen unser Gebet für Sie und in Ihren Anliegen und Sorgen versprechen. Ganz besonders nehmen wir Sie jeden 2. Sonntag im Monat, dem Anbetungssonntag in unser Gebet mit hinein. Am Hochfest unserer hl. Mutter Klara werden wir besonders für unsere Wohltäter beten und laden auch Sie herzlich ein zur Mitfeier des Festgottesdienstes am Donnerstag, den 11. August, um 18.00 Uhr. „Geh in Frieden, …“ hat auch Sr. M. Pia am 4. April 2016 zu ihrer Seele gesagt. Ja, sie hatte „ein gutes Reisegeleit“ in die ewige Heimat. Am 1. Mai 2016 hat sie dann ihr diamantenes Professjubiläum im Himmel gefeiert. Herzlich danken wir Ihnen für die vielen Zeichen inniger Anteilnahme am Heimgang unserer Mitschwester. 20 Jahre lebte sie nach der Auflösung des Klarissenklosters Pupping in unserer Mitte in stiller Freude. Wir danken Sr. M. Pia für allen Einsatz für unser Kloster, soweit ihre Kräfte es zuließen. Herzlich möchten wir all jenen „Vergelt’s Gott“ sagen, die uns mit Tatkraft und Zuwendungen unterstützen. Besonderer Dank gilt den Hartmannschwestern für die mehrmals recht kurzfristig ermöglichte Aufnahme einzelner Mitschwestern ins Krankenhaus zu notwendigen Untersuchungen und Behandlungen. Sr. M. Veronika und Sr. M. Salomea hatten die Freude, in diesem Jahr wieder am Ordensseminar der Föderation teilzunehmen. Die große Klarisse der Reformationszeit, Sr. Caritas Pirckheimer stellte P. Michael Kleinhans ofm ihnen lebendig vor als eine Frau, vielleicht aktueller denn je. – In schon bewährter Zusammenarbeit mit den Klarissen in Brünn (CZ) fanden im Mai wieder die Studientage statt. P. Johannes Schneider ofm setzte seine kostbaren Erläuterungen zum Testament der hl. Klara fort. Sr. Helmtrude Klara konnte in diesem Jahr daran teilnehmen. Es gab in diesem Jahr auch schon zu feiern: In Freude und Dankbarkeit feierten wir den 75. Geburtstag von Sr. M. Margareta und den 60. Geburtstag von Sr. M. Veronika. Gott lohne den Einsatz der Beiden in der einen gemeinsamen Berufung und lasse uns das Charisma unserer hl. Mutter Klara von Assisi für heute immer tiefer verstehen und leben. Eine gute Freundin unseres Klosters übersetzte zwei bedeutende Schriften, über die Gelübde und die Klausur der Klarissen in Rom ins Deutsche. Sie sind bei uns als Broschüren erhältlich. Vielen Dank für die ermutigenden Rückmeldungen, die uns schon erreicht haben. Unser besonderer Dank gilt unseren Mitbrüdern für ihren täglichen seelsorglichen Dienst, sowie den Steyler Missionaren von St. Gabriel, die uns jede Woche mit Brot versorgen. Und Ihnen, liebe Wohltäter möchten wir mit unserem Gebet herzlichst für Ihre Gaben und für alle Zuwendungen, die unser kontemplatives Leben in der Klausur unterstützen, danken! Gott segne Sie reichlich!
Sr. Helmtrude Klara und Mitschwestern in Maria Enzersdorf
Bankverbindung: RRB Mödling E.Gen IBAN: AT733225000004000709 BIC: RLNWATWWGTD

Weihnachten 2015

Liebe Brüder und Schwestern! Liebe Wohltäter, Verwandte und Freunde!

Was der hl. Franziskus mit poetischer Sprache umschreibt und die hl. Klara in ihrer letzten Weihnacht gesehen hat, betrachten wir an Weihnachten in den Krippen unserer Kirchen und Wohnungen. Auf Weihnachtskarten findet man immer seltener Motive, die Jesus in der Krippe zeigen. Dieses Bild zeigt einen Ausschnitt der Krippe von 2014 in unserer Klosterkirche. Hier wie an jeder Krippendarstellung können wir diesen „Bund Christi mit Frau Armut“ betrachten.

Sie, liebe Freunde und Wohltäter, liebe Mitbrüder und Mitschwestern aus nah und fern, kommen immer wieder zu uns mit vielfältigen Gaben und Unterstützungen. So dürfen wir auch durch Sie die Güte und Freigiebigkeit Gottes erfahren. Für all das und für Ihre Herzlichkeit und Freundschaft danken wir ganz besonders. An dieser Stelle möchten wir Ihnen allen auch wieder neu unser Gebet versprechen für Sie und in all Ihren Anliegen und Sorgen. Gott, der Barmherzige Vater, segne Sie mit der Fülle „Seiner Erbarmungen“. Das wünschen wir Ihnen mit den Worten unserer hl. Mutter Klara, sowie die reiche Erfahrung von Gottes Barmherzigkeit im „Jahr der Barmherzigkeit“, zu dem uns Papst Franziskus einlädt und das am 8. Dezember 2015 beginnt.

In diesem zu Ende gehenden Jahr des „Geweihten Lebens“ merken wir, dass die Ordensgemeinschaften verstärkt präsent und wahrgenommen werden. Wir werden da immer wieder gefragt, warum wir nicht häufiger in die Öffentlichkeit gehen. Die Klausur sei doch längst überholt, meinen nicht wenige. Wenn der kleine Jesus – wie auf diesem Bild hier – seine Händchen dem Betrachter entgegenstreckt, dann ist darin auch die Sehnsucht Gottes nach dem Menschen ausgedrückt sowie die Bestimmung jedes Menschen, innigste Gemeinschaft mit Gott zu haben. Wir Klarissen leben in Klausur „aus Liebe zum himmlischen Bräutigam“, wie die hl. Klara es formuliert. Es ist unsere Berufung, die Antwort auf diese Sehnsucht Gottes „anschaulich“ zu machen.

Sehr dankbar sind wir Pater René Dorer ofm für die Exerzitien in der ersten Novemberwoche. „Geh in Sicherheit, denn du hast ein gutes Weggeleit. Geh, denn der dich geschaffen hat, hat dich geheiligt. Er hat dich stets behütet wie eine Mutter ihr Kind und dich mit zärtlicher Liebe geliebt. Du, Herr, sei gepriesen, der du mich erschaffen hast.“ Diese Worte der hl. Klara am Ende ihres Lebens waren mit der Enzyklika „Laudato si“ der Leitfaden durch diese Exerzitien.

Dieses halbe Jahr seit dem letzten Rundbrief war auch wieder geprägt von kürzeren und längeren Krankenhausaufenthalten von zwei unserer Mitschwestern. Wir freuen uns, dass sie wieder in unserer Mitte sind.

Auf Anregung von Pater Anton Bruck ofm entstand eine Broschüre über die Klarissen in Österreich. Sie zeigt kurz die bewegende Geschichte seit der Zeit der hl. Klara bis in unsere Gegenwart. Gerne senden wir Ihnen diese auch zu.

Die Festfeier der hl. Klara am 11. August war wieder mit der besonderen Freude verbunden, vielen Brüdern und Schwestern aus den verschiedenen Ordensgemeinschaften begegnen zu dürfen. Wir danken Ihnen für Ihr Mitbeten und Mitfeiern. Ihnen und allen, die unseren Rundbrief erhalten, möchten wir weiterhin unser Gebet aufs herzlichste versprechen und wünschen Ihnen ein tief erlebtes und froh gefeiertes Fest der Menschwerdung Gottes in Jesus Christus.

Frohe gesegnete Weihnachten und reiche Gnade im neuen Jahr 2016 wünschen Ihnen die Klarissen in Maria Enzersdorf
Sr. Helmtrude Klara und Mitschwestern

Juli 2015

Liebe Brüder und Schwestern!

Mit dem Ur-franziskanischen Gruß „Pace e Bene“ grüßen wir Sie sehr herzlich. Unsere gemeinsame Berufung zum Christsein hat mit der Taufe begonnen. In der Gemeinschaft der Kirche sind wir alle zur Nachfolge Christi berufen und können einander durch Gebet und gute Werke helfen und unterstützen. Sie finden in diesem Sommerrundbrief unsere neue Bittnovene zur hl. Klara. Das Gebet vereint uns mit vielen Menschen in den verschiedenen oft sehr dringenden Anliegen. Wie die hl. Klara vor einfallenden Kriegern für ihre Gemeinschaft und für die Menschen ihrer Stadt Assisi um Frieden erfolgreich gebetet hat, so ist heute das gemeinsame Gebet um den Frieden mehr denn je notwendig. Unsere Bittnovene möchte Ihr persönliches Gebet in diesem und in vielen anderen Sie bewegenden Anliegen unterstützen. Sie können gerne weitere Exemplare bekommen. Wir sind überzeugt, dass das gemeinsame Gebet, wie damals in San Damiano auch heute Wunder bewirken kann. Das stützt sich auf die Zusage Jesu: „Alles, was zwei von euch auf Erden gemeinsam erbitten, werden sie von meinem himmlischen Vater erhalten“ (Mt 18,19).

So zieht alljährlich auch das Pöllauer Jugendtreffen viele hunderte Jugendliche zum gemeinsamen Beten und Feiern an. Es steht heuer unter dem Motto: „Selig, die reinen Herzens sind“. Die Seligpreisungen sind wie das Entgegengesetzte von dem, was heute „In“ ist. Jesus hat sie uns gegeben, weil er uns wirklich ganz und ewig glücklich haben will. Unser Leben als Klarissen ist dem, was heute Gang und Gebe ist, entgegengesetzt. Die hl. Klara erinnert uns in ihrem Testament. „Der Sohn Gottes ist uns Weg geworden.“

Liebe Brüder und Schwestern, gemäß der Logik der Seligpreisungen, erreichen wir mit unserem verborgenen Beten und Dasein Menschen, zu denen kein Missionar vordringen könnte. Das braucht aber auch für uns eine ständige Vertiefung des Glaubens und Vertrauens in das umfassende Wirken Gottes. Dabei unterstützen uns die im letzten Herbst neu hinzugekommenen Brüder nun wieder intensiv. Alle fünf Patres halten uns abwechselnd monatlich einen Vortrag mit Gespräch. Durch ihren „Wochenplan“ wissen auch wir Bescheid über ihre vielfältigen Dienste und Aushilfen, sowie über ihre Angebote und Events im „Zentrum La Verna“. So dürfen wir sie im Gebet noch konkreter begleiten.

Schon im Jänner und in den Folgemonaten wurden Krankenhausaufenthalte für unsere Sr. Margareta und Sr. Klara notwendig. Sr. Helmtrude erholt sich nun endlich vom Knöchelbruch und Sr. Veronika von einem Fersensporn. Wunderbar ist da die Erfahrung der Aufmerksamkeit der Mitschwestern. Gerade in dieser Situation führte uns der Herr neue Wohltäter zu, die uns spontan helfen. Ganz herzlichen Dank für diese Hilfsbereitschaft!

Viel Freude bereitete uns der Besuch von Mutter Agnes mit zwei Junioratsschwestern und zwei Franziskanern aus Brünn kurz nach Ostern. Anfangs Mai durften dann unsere Sr. Margareta und Sr. Veronika an den Studientagen mit P. Johannes Schneider OFM in Brünn teilnehmen. Mit tiefen Eindrücken und reich beschenkt kehrten sie wieder zurück.

Liebe Brüder und Schwestern, von Herzen danken wir Ihnen für alles Gute und für Ihre Unterstützung. Immer wieder sind ja unvorhergesehene Reparaturen in Haus und Kirche notwendig. Manche von Ihnen überweisen uns eine Spende anonym. Ihnen und allen unseren treuen Wohltätern sagen wir ein besonders herzliches Vergelt’s Gott!

Herzlich laden wir Sie zum Klarafest am Dienstag, dem 11. August 2015 ein. In diesem Jahr wird Hw. Herr Weihbischof Dr. Franz Scharl den Festgottesdienst um 18.00 Uhr mit uns feiern. Wir freuen uns auf Ihr Kommen und bleiben Ihnen im für-bittenden Gebet auch weiterhin herzlich verbunden.

Dankbar grüßen Sie Ihre Klarissen von Maria Enzersdorf

November 2014

Liebe Brüder und Schwestern !
Liebe Wohltäter und Freunde!

Vor dem Eingang zu unserer Kirche befindet sich ein Bronzerelief. Es stellt die drei Weisen dar, die aus fernen Landen aufgebrochen sind, um den neugeborenen König zu suchen.

Jedes Jahr erhalten alle Klarissen weltweit zum Fest der hl. Klara einen Brief des Generalministers der Franziskaner aus Rom. Heuer trägt er den Titel: „Im Aufbruch mit dem Gebet und mit einem Herzen, das für die Welt und die Horizonte Gottes offen ist.“

In dieser Haltung können uns die drei Weisen ein Vorbild sein: sie verlassen Gewohntes, wagen neue Wege und folgen der Sehnsucht ihres Herzens. Der Stern der Sehnsucht führt sie hin zum Mensch gewordenen Gott. Die Anbetung ist das Gold, das sie Ihm darbringen; die Myrrhe schenken sie dem, der die Armut und das Leid der Welt auf sich nimmt; und mit dem Weihrauch huldigen sie dem unendlichen Gott.

Matthäus schreibt: „Sie kehrten auf einem anderen Weg in ihr Land zurück.“ Neu geworden, werden sie zu Missionaren der Frohen Botschaft von der Menschwerdung Gottes. Dazu ist jeder Christ berufen. Das Wesen der Kirche ist missionarisch. Sie soll „hinausgehen“.

„Aber die Klausurgemeinschaften? Ja, auch diese, weil sie immer mit dem Gebet „hinausgehen“, mit dem Herzen, das für die Welt, für die Horizonte Gottes offen ist“, sagt Papst Franziskus. Der Wunsch von Generalminister Michael Anthony Perry gilt allen in der großen franziskanischen Familie, auch Ihnen: „Der Herr schenke uns allen, uns Brüdern und euch Schwestern, in Fülle unsere Berufung zu leben, in der Freude über ein zeichenhaftes Leben. Daran schließe ich meine besten Segenswünsche für euch an!“

Liebe Brüder und Schwestern, wir möchten Ihnen nun ein wenig von uns erzählen:

2014 ist ein bewegendes Jahr für unseren kleinen Konvent. Im Sommerrundbrief haben wir Ihnen über die bevorstehende Feier unserer 50 jährigen Präsenz in Maria Enzersdorf berichtet. Am Fest der hl. Klara, unserer Ordensgründerin, hatten wir die Ehre und die Freude Hochwürdigsten Herrn Erzbischof Dr. Franz Lackner OFM aus Salzburg begrüßen zu dürfen. Er stand in Konzelebration mit vielen Mitbrüdern der Eucharistiefeier vor und dankte mit uns Gott für diese 50 Jahre. Von der engagierten Predigt des Erzbischofs haben wir eine Tonbandabschrift erstellt. Wenn Sie möchten, senden wir sie ihnen gerne zu.

Dank sagen wir Ihnen allen, die an diesem 11. August 2014 das Klara-Fest mit uns gefeiert haben. Wir danken allen, die uns für diese 50 Jahre in Maria Enzersdorf ihre Wünsche übermittelt haben. Wir danken Ihnen herzlichst, liebe Wohltäter und Freunde, und nicht zuletzt Euch Mitbrüdern, die Ihr unser kontemplatives-klausuriertes Leben durch vielfältige materielle und finanzielle Unterstützung fördert. Dafür versprechen wir Ihnen wieder aufs Neue, für Ihre Anliegen, Ihre Sorgen und Nöte, Ihre Freuden und Ihren Dank zu beten. Der Herr vergelte Ihnen allen reichlichst was Sie uns Gutes tun.

Ein schönes Fest war im Juli der 50. Geburtstag von Sr. M. Salomea, die nun schon bald 2 Jahre hier ist. Sr. Antonia, unsere älteste Mitschwester, feierte in August ihren 85. Geburtstag. Sie ist vom allerersten Anfang der Klostergründung hier in Maria Enzersdorf. Mit ihrem fröhlichen Wesen erfreut sie uns immer wieder und steht uns mit ihrem weisen Rat zur Seite.

Alte Klosterchroniken halten Momente der Krankheit als Gnade für eine Gemeinschaft fest. Ja, bitte beten auch Sie für uns. Auch heuer mussten einige Schwestern von uns Krankheit und Spitalsaufenthalte ertragen. So hatte unsere Sr. M. Klara mehrere Krankenhausaufenthalte nötig. Nun sind wir dankbar, dass es ihr wieder besser geht. Das zeigt uns unsere Grenzen, aber auch die wunderbaren Fügungen Gottes. Wir sagen ein ganz herzliches Vergelt’s Gott für alle Anteilnahme und Hilfe, im Besonderen den Hartmannschwestern.

Eine besondere Freude und echte Vertiefung in unsere Ordensspiritualität waren die Jahresexerzitien mit P. Johannes Schneider OFM. Er zeigte uns die „Barmherzigkeit bei Franziskus und Klara von Assisi“ auf.

Mit unserer Pfarre haben wir in diesem Jahr auch große Veränderungen miterlebt. Mit 1. September 2014 wurde unsere „alte“ Pfarre mit der vor wenigen Jahrzehnten entstandenen Pfarre Maria Enzersdorf-Südstadt vereinigt zur Pfarre „Maria Enzersdorf – Zum Heiligen Geist“. Das bedeutet für uns Klarissen in der nun größer gewordenen Pfarre noch bewusster unsere kontemplative Berufung zu leben versuchen.

Den Wechsel bei den Brüdern und das Hinzukommen jüngerer Mitbrüder mit der Neuausrichtung auf die überregionale Jugendarbeit wollen wir ebenfalls besonders mit unserem Gebet unterstützen.

Unmittelbar vor dem Beginn des „Jahres der Orden“ (28. 11. 2014 – 2. 2. 2016), das Papst Franziskus ausgerufen hat, dürfen wir den Weihetag unserer Kirche feiern. Vor 50 Jahren am 21. 11. 1964 proklamierte Papst Paul VI. beim II. Vatikanischen Konzil am Ende der 3. Session Maria als „Mutter der Kirche“. Am Tag darauf konsekrierte Erzbischof-Koadjutor Dr. Franz Jachym unsere Klosterkirche und gab ihr das Patrozinium „Maria, Mutter der Kirche“. Wir begehen diesen dank- und denkwürdigen Tag mit einem Triduum am 19., 20. und 21. 11. 2014, Beginn jeweils um 17.15 Uhr. Der Festgottesdienst am Kirchweihtag, dem 22. November 2014 beginnt um 18.00 Uhr. Zuvor beten wir gemeinsam den Rosenkranz um 17.15 Uhr. Das detaillierte Programm ersehen Sie aus dem beigefügten Faltblatt. Tonbandabschriften der Predigten können Sie zu einem späteren Zeitpunkt gerne von uns erhalten.

Möge auch von unserem Leben hier in Maria Enzersdorf die lebendige Kraft des heiligen Evangeliums ausgehen. Möge auch Sie immer wieder ein Stern hinführen vor den Tabernakel und Sie dort erfahren lassen: „Ich bin bei euch, alle Tage bis zum Ende der Welt.“ (Mt 28,20)

Liebe Brüder und Schwestern, von Herzen wünschen wir Ihnen eine gesegnete Adventszeit, die uns alle vorbereitet auf das hohe Fest der Geburt des Herrn. Weihnachten werde für Sie alle ein Fest der Freude und des Friedens! Jesus Christus, der uns Menschen nahegekommene Gott segne und behüte Sie mit Seinem Frieden ganz besonders auch im Neuen Jahr 2015.

In herzlicher Gebetsverbundenheit grüßen Sie
Ihre dankbaren Klarissen in Maria Enzersdorf.

Juli 2014

Liebe Brüder und Schwestern!
Liebe Freunde und Wohltäter!

Die Berufung ist das höchste Geschenk von Gott, das ER jedem Menschen gewährt. Die hl. Klara lädt uns in ihrem Testament ein, für das Geschenk unserer speziellen Berufung zu danken. Sie ist etwas ganz Kostbares, das gepflegt werden möchte. Wir Klarissen danken in diesem Jahr Gott als Gemeinschaft in besonderer Weise für 50 Jahre, die wir in Maria Enzersdorf sein dürfen.

Damals war es der Wunsch und die Bitte vor allem des Säkularinstitutes der Kleinen Franziskanischen Familie, sowie der Franziskaner und des Hochwdgst. Herrn Kardinals Dr. Franz König von der Erzdiözese Wien, die an das Klarissenkloster Münster/Westfalen erging, eine Gebetsstätte nach der ursprünglichen Regel der hl. Klara nahe dem „Eisernen Vorhang“ zu gründen. Am 11. August 1964 konnte diese Gründung feierlich vollzogen werden. Der „Eiserne Vorhang“ ist nun vor 25 Jahren gefallen.

Im Blick auf unseren Anfang hier und mit beiden Beinen in der Gegenwart stehend, erkennen wir, dass heute der Mensch in vielerlei Hinsicht und in vielen anderen Formen ganz massiv bedroht ist, angefangen von seiner Empfängnis bis hin zum kranken und alten Menschen. Die neuen, nicht weniger gefährlichen Ideologien operieren unvergleichlich raffinierter und versteckter. So sehen wir unseren Gebetsdienst und Auftrag neu und doch in Kontinuität zur Gründungsintention.

Vom Kloster nahe dem ehemaligen „Eisernen Vorhang“ soll heute eine klare Orientierung an Christus ausgehen. Er ist unsere Mitte und seine Liebe möchten wir im Gebet und den Begegnungen „hinaustragen“ in die Herzen der Menschen. Der monatliche Anbetungstag ist da eine besondere Gelegenheit, die großen und kleinen Anliegen dem in der hl. Eucharistie gegenwärtigen Herrn Jesus Christus zu bringen. Gern tun wir dies mit unserer Gottesdienstgemeinde. Geistlich wissen wir uns in unserem Beten und Dasein auch über weite Entfernungen mit Ihnen/Dir verbunden und nehmen Ihre/Deine Anliegen mit zum Herrn.

Ein herzlicher Dank gilt in besonderer Weise unseren Brüdern im Franziskanerkloster Maria Enzersdorf für die tägliche Eucharistiefeier mit uns. In gleicher Weise danken wir von Herzen auch den Steyler Patres von St. Gabriel, die immer wieder alles versuchen, um bei uns auszuhelfen, wenn es notwendig ist.

Besonders danken wir P. Provinzial Oliver OFM und der ganzen Provinzleitung. In ihrer besonderen Sorge um uns Schwestern, wie der hl. Franziskus sie eingeladen hat, helfen sie uns immer wieder ganz konkret. Dafür ein besonders herzliches Vergelt’s Gott nach Salzburg!

Liebe Brüder und Schwestern, täglich sind Sie mit Ihren/Deinen Anliegen und Nöten in unser Gebet eingeschlossen, aber auch unseren Dank für jede große und kleine Spende unserer Wohltäter bringen wir vor den Herrn.

Liebe Freunde und Wohltäter, wir sagen Ihnen/Euch ein herzliches Vergelt’s Gott für jeden Cent und jeden Euro, und versichern allen, dass wir alle uns anvertrauten Anliegen täglich in unser Gebet mit hinein nehmen.

Gruppenfoto Garten, April 2013 004.jpgEs wird Sie/Dich vielleicht interessieren, wer heute im Klarissenkloster „Maria, Mutter der Kirche“ lebt und sich in diesen Gebetsdienst stellt. Das sind von links stehend: Sr. M. Klara, Sr. Helmtrude Klara, Sr. M. Pia; – Sr. M. Antonia und Sr. M. Margareta, diese beiden gehören noch zu den Gründungsschwestern; und vorne: Sr. M. Veronika und Sr. Salomea. Wir alle danken Ihnen/Dir für alle Zeichen der Verbundenheit und für jede tatkräftige Unterstützung in diesen 50 Jahren unseres Hierseins. So manche von Ihnen sind uns seit den Anfängen hier in großer Treue verbunden. Ein ganz herzliches Dankeschön Ihnen/Euch allen im Vertrauen auf viele weitere Jahre herzlicher Verbundenheit und Freundschaft. Und wir versprechen, auch weiterhin täglich für Sie/Dich zu beten.

Ein starker Impuls für unser Leben in der Verborgenheit der Klausur und zur Stärkung unserer geistlichen Präsenz war in diesem Jahr die Visitation durch P. Herbert Schneider OFM. Seine Vorträge und die persönlichen Gespräche waren sehr ermutigend und zukunftsweisend. Unter seinem Vorsitz wählten wir am 27. März 2014 Sr. Helmtrude Klara zu unserer neuen Äbtissin. Sr. M. Klara konnte gemäß unseren Konstitutionen, nach 12jähriger Amtszeit, nicht wieder gewählt werden. Ihr gilt unser Dank für ihren aufopferungsvollen Einsatz. Als Vikarin steht sie weiterhin der neuen Äbtissin zur Seite. Sr. M. Veronika bleibt Ratsschwester.

So laden wir Sie/Dich ein, mit uns Gott zu loben und zu danken für alle Gnaden, die er in diesen 50 Jahren hier schenkte für nah und fern und ihn zu bitten, unsere Zukunft zu segnen. Feiern wir zusammen Gottes Güte am Montag, dem 11. August 2014, dem Fest der hl. Klara, im Fest- und Dankgottesdienst um 18.00 Uhr mit Hochwdgst. Herrn Erzbischof Dr. Franz Lackner OFM und P. Provinzial Oliver Ruggenthaler OFM in unserer Klosterkirche. Herzliche Einladung!

In Dankbarkeit für alle Unterstützung grüßen wir Sie/Dich sehr herzlich und wünschen Ihnen/Dir auch eine gute erholsame Zeit für Leib und Seele.

Grüß Gott im Namen aller meiner Mitschwestern, dankbar verbunden,
Sr. Helmtrude Klara osc

Klarissenkloster „Maria, Mutter der Kirche“

2344 Maria Enzersdorf, Zipsgasse 4

NEU: klarissenme@franziskaner.at

 

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