Geschichte des Klarissenklosters

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Vom Kloster aus beobachtet und uns daran erfreut. War im Juni 2016

Nach den Klosteraufhebungen des Jahres 1782 durch Josef II. gab es in Österreich keine Klarissen mehr.
Die Bemühungen der Franziskaner, des 3. Ordens und die besondere Unterstützung von Kardinal König führten 1964 in Maria Enzersdorf, südlich von Wien, zu einer Klosterneugründung. Die ersten Klarissen kamen damals aus dem Klarissenkloster in Münster aus Deutschland.

Heute vertrauen wir sechs Klarissen in Maria Enzersdorf darauf, dass unser Gebet dem ganzen Land zum Segen wird.

Weltweit gibt es mittlerweile mehr als 800 Klarissenklöster mit etwa 17.000 Ordensschwestern.

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Wappen der Klarissen
In der Mitte befindet sich das Buch der Ordensregeln, darüber die Monstranz; beides umrahmt von den Lilien. Den oberen Abschluss bildet die Dornenkrone; Lilien und Dornenkrone als Symbol für die Nachfolge Jesu. Das Wappen wird umschlossen vom franziskanischen Sieben-Freuden-Rosenkranz.

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Statue der hl. Klara in unserer Klosterkirche

Heilige Klara von Assisi
Klara von Assisi (1194-1253) war fasziniert und zutiefst bewegt von dem neuen Weg, den der um zwölf Jahre ältere Franziskus begonnen hatte:
Das Evangelium unseres Herrn Jesus Christus zu beobachten und den Fußspuren des Herrn in Armut, Demut und Gehorsam zu folgen.
In der Nacht nach dem Palmsonntag 1212 schlich sich die 18jährige Klara heimlich vom Elternhaus fort, um in San Damiano, wo Franziskus und die Brüder sie erwarteten, das klösterliche Leben des Gebetes und der Buße im Dienste des Herrn zu beginnen.

Noch zu Lebzeiten der Hl. Klara breitete sich der Orden der Klarissen weit über Italien hin aus.
In Wien gab es zeitweise fünf Klöster.

In einer kleinen Broschüre ist die Geschichte der Klarissen in Österreich kurz zusammengefasst. Gegen eine kleine Spende ist diese hier im Kloster erhältlich.